Laura Tiggemann über Kreativität, Führung und Teamarbeit
Kreation ist selten gradlinig und gute Ideen entstehen nicht auf Knopfdruck. Sie brauchen Raum, den richtigen Blickwinkel und Menschen, die Lust haben, Dinge immer wieder neu zu denken. Genau das treibt Laura in ihrer Arbeit an.
Laura steuert ein 15-köpfiges Team
Zwischen Führung, Pitches und Zukunftsthemen
Name: Laura Tiggemann
Rolle: Digital Strategist & Director Design
Bei BRANUDNG seit: 2019
Aufgabe: Führung des Kreationsteams (standortübergreifenden)
Fokus: Strategische Weiterentwicklung von kreativer Qualität & Innovationen sowie Weiterentwicklung des Teams
Treiber: Pitches, neue Ideen & kreative Freiheit im richtigen Moment
Im Blick: KI als Gamechanger für Prozesse, Kreation & Beratung
Stärke: Klare Haltung, ehrliches Feedback und echtes Verständnis für Kund*innen
Mindset: Verantwortung übernehmen, Dinge neu denken, nie stehen bleiben
„Der Fokus meiner Arbeit liegt auf der strategischen und fachlichen Weiterentwicklung meines Teams. Daneben gehe ich aktiv in Projekte rein, schaue, ob und wo ich sinnvoll unterstützen kann. Dabei vernetze ich die Kolleg*innen untereinander, wenn bestimmte Spezial-Skills gefragt sind, die sich im Team gut ergänzen und verteile Projekte auf Basis der Fachlichkeit der Mitarbeitenden.
Zudem bin ich im Consulting tätig. Ich begleite Pitches, vor allem wenn ein kreativer Fokus gefragt ist. Ich stelle das Team zusammen, leite den Pitch fachlich an, gebe die strategische Richtung vor, verteile die Aufgaben und bin Sparrings-Partnerin für das Pitch-Team.
Dabei ist es mir wichtig, immer up-to-date zu bleiben, was Prozesse und Strukturen betrifft. Ich möchte genau wissen, was auf dem Markt passiert und was unsere Kund*innen brauchen – und dieses Wissen aktiv ins Team tragen.
Gerade im Kontext von KI ändern wir Prozesse grundlegend: Wie werden wir schneller? Wo können wir Standards setzen? Was geht jetzt besser, was vorher nicht möglich war? Und welche Tools sind wirklich gesetzt – welche waren vielleicht kurz interessant, brauchen wir aber nicht mehr.“


Name: Laura Tiggemann
Rolle: Digital Strategist & Director Design
Bei BRANUDNG seit: 2019
Aufgabe: Führung des Kreationsteams (standortübergreifenden)
Fokus: Strategische Weiterentwicklung von kreativer Qualität & Innovationen sowie Weiterentwicklung des Teams
Treiber: Pitches, neue Ideen & kreative Freiheit im richtigen Moment
Im Blick: KI als Gamechanger für Prozesse, Kreation & Beratung
Stärke: Klare Haltung, ehrliches Feedback und echtes Verständnis für Kund*innen
Mindset: Verantwortung übernehmen, Dinge neu denken, nie stehen bleiben
„Der Fokus meiner Arbeit liegt auf der strategischen und fachlichen Weiterentwicklung meines Teams. Daneben gehe ich aktiv in Projekte rein, schaue, ob und wo ich sinnvoll unterstützen kann. Dabei vernetze ich die Kolleg*innen untereinander, wenn bestimmte Spezial-Skills gefragt sind, die sich im Team gut ergänzen und verteile Projekte auf Basis der Fachlichkeit der Mitarbeitenden.
Zudem bin ich im Consulting tätig. Ich begleite Pitches, vor allem wenn ein kreativer Fokus gefragt ist. Ich stelle das Team zusammen, leite den Pitch fachlich an, gebe die strategische Richtung vor, verteile die Aufgaben und bin Sparrings-Partnerin für das Pitch-Team.
Dabei ist es mir wichtig, immer up-to-date zu bleiben, was Prozesse und Strukturen betrifft. Ich möchte genau wissen, was auf dem Markt passiert und was unsere Kund*innen brauchen – und dieses Wissen aktiv ins Team tragen.
Gerade im Kontext von KI ändern wir Prozesse grundlegend: Wie werden wir schneller? Wo können wir Standards setzen? Was geht jetzt besser, was vorher nicht möglich war? Und welche Tools sind wirklich gesetzt – welche waren vielleicht kurz interessant, brauchen wir aber nicht mehr.“
Ki In der Kreation
Welche Themen treibst du mit deinem Team voran?
„Ein großes Thema ist der Einsatz von KI in der Kreation. Daneben treibe ich aktiv das Thema Beratung und Consulting voran – also wie wir mit unseren Kund*innen noch besser zusammenarbeiten können. Dabei gehen wir in Workshops, die darauf ausgelegt sind, gemeinsam herauszufinden: Wo will man hin? Was ist der eigentliche Fokus im Projekt und die Business-Strategie?
Marke muss im Zeitalter von KI anders gedacht werden. Unternehmen möchten echte Beratung – sie wollen wissen, wie sie damit umgehen, wenn ihre Marke an Differenzierungskraft verliert.
Wie können wir Content anders denken und gleichzeitig Brand- und UX-Experience mit einer neuen Brille betrachten? Dabei geht es nicht nur um Inhalte, sondern auch darum, wie Module und Features aufgebaut sind, damit sich die Zielgruppe wirklich gut abgeholt fühlt.“
Gute Ideen entstehen selten im stillen Kämmerlein
Perspektive, Haltung und Kreativphilosophie
Für Laura bedeutet Kreativität vor allem Zusammenarbeit, Austausch und den Mut, Dinge anders zu denken. Sie ist überzeugt: Nur wer holistisch denkt – über Design, Content, Marke und Experience hinweg – kann echte Innovation schaffen. Dabei ist ihr Anspruch hoch: Exzellente Arbeit, klare Kommunikation und ein tiefer Blick auf die Kundenbedürfnisse stehen immer an erster Stelle.
Dabei legt sie großen Wert darauf, dass sich ihr Team sicher und unterstützt fühlt, gleichzeitig motiviert und herausgefordert wird. Laura ist überzeugt, dass ehrliches Feedback und Verantwortung genauso wichtig sind wie kreative Freiheit:
„Je mehr wir mit KI automatisieren, desto wichtiger werden die Menschen im Team, die empathisch kommunizieren und wirklich beraten können.“
Laura schafft bewusst Räume, in denen das Team neue Ideen ausprobieren kann – intern alle zwei Wochen im Kreations-Meeting. Hier geht es nicht um Deadlines, sondern ums Ausprobieren: Schnelle Skizzen, erste Konzepte, manchmal auch chaotische Experimente.
Bei Pitches bindet sie möglichst alle ein, damit jede*r seine Skills einbringen kann. Sie hält den roten Faden, ohne das kreative Spiel einzuschränken, und merkt: Echte Leidenschaft zahlt sich aus.
In ihrer Führung legt Laura besonderen Wert darauf, verfügbar sein und zu zuhören. Sie achtet darauf, wer zuletzt intensiv gearbeitet hat und wer jetzt die Chance für ein Projekt braucht, in das er/sie sich wirklich vertiefen kann.
„Mir ist wichtig, dass mein Team gesund und glücklich mit seinen Projekten ist.“


Für Laura bedeutet Kreativität vor allem Zusammenarbeit, Austausch und den Mut, Dinge anders zu denken. Sie ist überzeugt: Nur wer holistisch denkt – über Design, Content, Marke und Experience hinweg – kann echte Innovation schaffen. Dabei ist ihr Anspruch hoch: Exzellente Arbeit, klare Kommunikation und ein tiefer Blick auf die Kundenbedürfnisse stehen immer an erster Stelle.
Dabei legt sie großen Wert darauf, dass sich ihr Team sicher und unterstützt fühlt, gleichzeitig motiviert und herausgefordert wird. Laura ist überzeugt, dass ehrliches Feedback und Verantwortung genauso wichtig sind wie kreative Freiheit:
„Je mehr wir mit KI automatisieren, desto wichtiger werden die Menschen im Team, die empathisch kommunizieren und wirklich beraten können.“
Laura schafft bewusst Räume, in denen das Team neue Ideen ausprobieren kann – intern alle zwei Wochen im Kreations-Meeting. Hier geht es nicht um Deadlines, sondern ums Ausprobieren: Schnelle Skizzen, erste Konzepte, manchmal auch chaotische Experimente.
Bei Pitches bindet sie möglichst alle ein, damit jede*r seine Skills einbringen kann. Sie hält den roten Faden, ohne das kreative Spiel einzuschränken, und merkt: Echte Leidenschaft zahlt sich aus.
In ihrer Führung legt Laura besonderen Wert darauf, verfügbar sein und zu zuhören. Sie achtet darauf, wer zuletzt intensiv gearbeitet hat und wer jetzt die Chance für ein Projekt braucht, in das er/sie sich wirklich vertiefen kann.
„Mir ist wichtig, dass mein Team gesund und glücklich mit seinen Projekten ist.“
Warum holistische Denke entscheidend ist
Welche Fähigkeiten in der Kreation wichtiger werden
„In der Kreation werden wir durch KI wesentlich generalistischer – und können unsere Skills schneller und breiter erweitern als je zuvor. Heute sind wir in der Lage, Design-Ideen mit Vibe-Coding-Tools direkt zu prototypen und umzusetzen.
Damit bleibt eine der wichtigsten Fähigkeiten: Exzellentes Prompt-Engineering und ein tiefes Verständnis für KI-Tools. Wer präzise instruieren kann, bekommt bessere Ergebnisse – das ist längst eine Kernkompetenz im kreativen Prozess. Und da muss jede Person im Team auch dranbleiben.
Weiterhin wichtig bleibt die Fähigkeit, mit Kund*innen zu sprechen, zu präsentieren und zu beraten. Damit meine ich nicht, über Farbwahl zu diskutieren, sondern wirklich zu verstehen, was der Kunde oder die Kundin mit einem Projekt erreichen möchte.“
Lauras größte Herausforderung
„Das aktuell größte Thema ist die Vielzahl unterschiedlicher Anforderungen, die gleichzeitig auf die Kreation einwirken. Kund*innen erwarten schnelle und trotzdem exzellente Ergebnisse. Interne Teams haben eigene Prioritäten. Und die kreativen Mitarbeitenden selbst brauchen Raum, gut zu arbeiten. All das zu orchestrieren – das ist gerade eine der zentralen Herausforderungen.
KI hilft dabei, in weniger Zeit mehr zu liefern. Aber eben nicht immer und nicht für alles. Und genau diese Lücke zwischen Erwartung und Realität muss gemanagt werden.
Denn mir ist auch wichtig, meinem Team das Gefühl zu geben, dass ihre Arbeit nicht an Wert verliert, sondern dass es um mehr Möglichkeiten geht. Auch wenn alle grundsätzlich Neugier auf KI haben, macht es manchen Menschen doch ein Stück weit Sorge, dass ihre Arbeit obsolet werden könnte. Ich glaube das überhaupt nicht. Gerade in der Kreation brauchen wir Menschen, die empathisch sind und Kommunikation als echte Stärke haben. Je mehr wir mit KI automatisieren, desto wichtiger werden genau diese Menschen – weil wir dann mehr Zeit haben, wirklich mit Kund*innen ins Gespräch zu gehen, über Themen zu sprechen, die über ein Designsystem hinausgehen.“


„In der Kreation werden wir durch KI wesentlich generalistischer – und können unsere Skills schneller und breiter erweitern als je zuvor. Heute sind wir in der Lage, Design-Ideen mit Vibe-Coding-Tools direkt zu prototypen und umzusetzen.
Damit bleibt eine der wichtigsten Fähigkeiten: Exzellentes Prompt-Engineering und ein tiefes Verständnis für KI-Tools. Wer präzise instruieren kann, bekommt bessere Ergebnisse – das ist längst eine Kernkompetenz im kreativen Prozess. Und da muss jede Person im Team auch dranbleiben.
Weiterhin wichtig bleibt die Fähigkeit, mit Kund*innen zu sprechen, zu präsentieren und zu beraten. Damit meine ich nicht, über Farbwahl zu diskutieren, sondern wirklich zu verstehen, was der Kunde oder die Kundin mit einem Projekt erreichen möchte.“
Lauras größte Herausforderung
„Das aktuell größte Thema ist die Vielzahl unterschiedlicher Anforderungen, die gleichzeitig auf die Kreation einwirken. Kund*innen erwarten schnelle und trotzdem exzellente Ergebnisse. Interne Teams haben eigene Prioritäten. Und die kreativen Mitarbeitenden selbst brauchen Raum, gut zu arbeiten. All das zu orchestrieren – das ist gerade eine der zentralen Herausforderungen.
KI hilft dabei, in weniger Zeit mehr zu liefern. Aber eben nicht immer und nicht für alles. Und genau diese Lücke zwischen Erwartung und Realität muss gemanagt werden.
Denn mir ist auch wichtig, meinem Team das Gefühl zu geben, dass ihre Arbeit nicht an Wert verliert, sondern dass es um mehr Möglichkeiten geht. Auch wenn alle grundsätzlich Neugier auf KI haben, macht es manchen Menschen doch ein Stück weit Sorge, dass ihre Arbeit obsolet werden könnte. Ich glaube das überhaupt nicht. Gerade in der Kreation brauchen wir Menschen, die empathisch sind und Kommunikation als echte Stärke haben. Je mehr wir mit KI automatisieren, desto wichtiger werden genau diese Menschen – weil wir dann mehr Zeit haben, wirklich mit Kund*innen ins Gespräch zu gehen, über Themen zu sprechen, die über ein Designsystem hinausgehen.“
Erfolgreiches Comeback
Mit neuen Perspektiven zurück zu BRANDUNG
Laura war auch früher schon einmal bei BRANDUNG, spürte nach sechs intensiven Jahren allerdings den Drang, ihren Horizont zu erweitern und zu sehen, wie andere Agenturen arbeiten. Es war nicht nur Neugier – sie wollte sich selbst beweisen, dass sie über das gewohnte Umfeld hinaus Wirkung erzielen kann. Doch der Kontakt zu BRANDUNG riss nie ab, die Kollegen*innen, das Miteinander und das Vertrauen blieben bestehen.
Als unser Managing Director Max sie schließlich fragte, ob sie zurückkommen wolle, nahm sie zunächst als Freelancerin kleinere Projekte an und merkte schnell: Es fühlt sich wieder richtig an. Entscheidend für ihre Rückkehr war die Möglichkeit, ihre Rolle als Design Director aktiv mitzugestalten.
„Ich konnte mitbestimmen, wie ich diese Position leben möchte – das war ein starkes Argument für mich.“
Heute schätzt sie vor allem das Vertrauen und die Wertschätzung, sowohl für ihre fachlichen Stärken als auch als Mensch. Die Agentur bietet Flexibilität, die ihr erlaubt, auf ihre eigene Arbeitsweise einzugehen – sie ist Nachteule, beginnt eher spät und genießt die ruhigen Momente, wenn alles still ist und der Tag nachhallt. Diese Momente geben ihr Raum zum Abschalten und Reflektieren – und verbinden sie noch enger mit ihrem Team und der Agentur.
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